Energieeffizienzgewinne: Folgen für CO2-Emissionen und Wirtschaftsleistung in Deutschland Monatsbericht – April 2024 16.04.2024

16.04.2024

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Zusammenfassung

Der Beitrag ist ein analytischer Artikel im Monatsbericht der Deutschen Bundesbank. Er wurde am 16. April 2024 im Monatsbericht April 2024 veröffentlicht. Untersucht werden Energieeffizienz, Energieintensität, CO₂-Bepreisung sowie deren Auswirkungen auf Emissionen und Wirtschaftsleistung in Deutschland. Die Analyse nutzt das von der Bundesbank entwickelte Mehrsektoren-Umwelt-DSGE-Modell EMuSe und betrachtet zehn Wirtschaftssektoren sowie Szenarien bis 2030. Zwischen 1991 und 2019 stieg die energiesparende Technologie gesamtwirtschaftlich um knapp 2,8 Prozent pro Jahr, während die Energieintensität um insgesamt rund 40 Prozent zurückging. Der geplante CO₂-Preispfad allein senkt die Emissionen laut Simulation bis 2030 gegenüber 2023 um 15,7 Prozent und die gesamtwirtschaftliche Erzeugung um etwa 1 Prozent, reicht aber nicht für die zusätzlich erforderliche Emissionsminderung von 19,2 Prozent. Neu beziehungsweise besonders hervorgehoben wird, dass die Energieeffizienzsteigerungen für das Erreichen der Klimaziele erheblich verstärkt werden müssten und die Fortschrittsrate unter dem derzeitigen CO₂-Preispfad in jedem Sektor nahezu zweieinhalbmal so hoch sein müsste.

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