On curbing the rise in energy prices: An examination of different mitigation approaches Natascha Hinterlang, Marius Jäger, Nikolai Stähler, Johannes Strobel 14.03.2024 Discussion Paper 09/2024
Zusammenfassung
Das Discussion Paper Nr. 09/2024 wurde von Natascha Hinterlang, Marius Jäger, Nikolai Stähler und Johannes Strobel von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht. Es trägt das Datum 14. März 2024 und gibt die persönlichen Einschätzungen der Autoren wieder, nicht notwendigerweise die Position der Bundesbank oder des Eurosystems. Die Studie untersucht anhand eines dynamischen, multisektoralen Gleichgewichtsmodells für Deutschland, ob Unternehmen in einer Energiekrise durch Preis- beziehungsweise Kostensubventionen oder durch pauschale Transfers unterstützt werden sollten. Das Modell umfasst 53 Sektoren, endogenen Unternehmensein- und -austritt sowie saubere und fossile Energie, wobei importiertes Erdgas als zentraler Produktionsfaktor betrachtet wird. Im Basisszenario sinkt der Gasverbrauch um 25 Prozent, die fossile Energieproduktion um 10 Prozent und Produktion sowie Löhne um nahezu 1,5 Prozent; bei ausreichendem Gasangebot begrenzt eine Preissubvention den Produktionsrückgang auf etwa 0,6 Prozent. Neu herausgearbeitet wird, dass Kostensubventionen bei einem reinen Preisanstieg effizienter sind, während pauschale Transfers bei einer echten, preisunelastischen Knappheit kostengünstiger werden, weil Subventionen dann die Gasnachfrage und den Gaspreis zusätzlich erhöhen.